Jugend pro Köln Aktuelles › Verteilaktion der Jugendflugblätter in NRW

Verteilaktion der Jugendflugblätter in NRW

23.10.2007

Am Montag, den 05.11.2007, startete die gemeinsame Jugendoffensive von Jugend pro Köln und Jugend pro NRW vor den Schulen in und um Köln. In Leverkusen Opladen, am Landrat– Lucas- Gymnasium, verteilten wir zum Auftakt 500 druckfrische Jugend pro NRW Flugblätter an die Schüler. Wir wurden mehrfach von interessierten Schülern angesprochen und über die Inhalte des Blattes befragt.

Der zweite Aktionstag verlief weitaus turbulenter als der Erste. Die Aktivisten verteilten parallel in Pulheim, am Geschwister- Scholl- Gymnasium, und in Köln, am Hansagymnasium.
Es ist wirklich beschämend zu sehen, wie unsere Lehrer mit den ihnen anvertrauten Schülern umgehen, sie ihrer Meinungsfreiheit berauben und sie in ihrer politischen Willensbildung massiv einschränken. Willensbildung kann nur stattfinden, wenn man sich umfassend informieren kann. Lehrer, die ihre Schüler dazu nötigen, die erhaltenen Flugblätter nicht zu lesen und zu entsorgen, oder die Schriften erst gar nicht anzunehmen, müssen selbst noch mal auf die Schulbank. Denn eines haben sie scheinbar in ihrer Ausbildung zum Pädagogen nicht gelernt, dass die Meinungsbildung eines jungen Menschen für seine Persönlichkeit und Entwicklung enorm wichtig ist. Die Ansichten des Lehrers dürfen hierbei nicht als Grundsatz verbreitet werden, er muss sich neutral verhalten.
An unseren Schulen sollen verantwortungsbewusste Menschen heranwachsen, die tolerant und aufgeschlossen sind und ihre Meinung frei äußern können.
Viele der Lehrer verhielten sich heute entgegengesetzt ihrer Maßstäbe, sie waren hysterisch und schrieen Aktivisten wie Schüler an. Sie sind ihrer Vorbildfunktion und ihrer Normen nicht gerecht geworden.
Wie viel Demokratie steckt in diesen Menschen, die mit allen Mitteln versuchen, Andersdenkende mundtot zu machen und ihre Schriften zu vernichten? Erinnert den aufmerksamen Leser das nicht an vergangene totalitäre Regime, in denen alle nichtgenehmen Meinungen bekämpft worden sind? Dachten wir nicht, dass solche Zustände vorbei sind und wir heute in dem freiheitlichsten Staat auf deutschen Boden leben?


Dieses gesamte Verhalten ist ein Armutszeugnis für unsere Lehrerschaft, es zeugt von mangelndem Demokratieverständnis, Unreife und Intoleranz.
Doch trotz der aktiven Behinderung durch die Lehrer nahmen viele Schüler das Flugblatt begeistert entgegen.
Deshalb werden auch in den nächsten Tagen und Wochen vor vielen weiteren Schulen im Rheinland die Jugendflugblätter ausgehändigt.
Die Jugendgruppe ist sehr gespannt auf die Reaktionen und freut sich auf neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Neues Jugend-pro-Köln-Flugblatt herunterladen

Jugend-pro-NRW-Flugblatt herunterladen

 

 

<<< Zurück zur Übersicht