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Der Wegweiser fehlt - Islamkritik ohne Ausweg

01.12.2007

Islamkritik ohne Lösung könnte man das nennen, was am Samstagabend die Podiumsteilnehmer Günter Wallraff, Mina Ahadi, Ralph Giordano und Dr. Michael Schmidt-Salomon dem interessierten Publikum in der Kölner Universität geboten haben.

Man veranstaltete eine betont islamkritische Diskussion, welche die Probleme der fortschreitenden Islamisierung des Abendlandes aufzeigen sollte. Wie zu erwarten gewesen ist, versuchte Herr Wallraff immer wieder einzelne Gesichtspunkte zu relativieren. Würde man diesem Herren Glauben schenken, erledigt sich das Problem des Aufeinaderprallens zweier gegensätzlicher Kulturen von alleine. In einigen Jahren würden Touristen nach einem Dombesuch dann auch Ehrenfeld aufsuchen, um der Sehenswürdigkeit „Großmoschee“ einen Besuch abzustatten; immerhin, so Wallraff, habe Ehrenfeld ja bisher nicht viel Sehenswertes. Solche Aussagen dieser Person zeigen doch zweierlei Dinge:

  1. Er verkennt und relativiert die Gefahr der Islamisierung
  2. Er verspottet auf abscheuliche Art und Weise die einheimische Bevölkerung der Domstadt sowie die gesamte europäische Kultur

 

Relativismus konnte man Herrn Giordano nicht vorwerfen. Er betonte immer wieder die Gefahr der Islamisierung für unsere Demokratie, ein Mangel war doch auch bei ihm festzustellen: ein Lösungsansatz! Daran litt jedoch die gesamte Veranstaltung. Frau Ahadi verwies zwar auf die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt, forderte ein Kopftuchverbot an Schulen, man sprach von Grundsätzen der Menschlichkeit für die gesamte Welt, doch fehlte es vor allem an dem „Wie“ zur Verteidigung unserer Werte.

Genau hier geben wir, die Jugend Pro NRW, die Antworten! Wir scheuen uns nicht davor, für den Erhalt unseres Abendlandes politische Forderungen zu stellen. Wir wollen ein friedliches Miteinander, doch mit der Maßgabe, dass unser europäisch gewachsenes Werte- und Rechtssystem Gültigkeit behält und nicht die Sharia zum gesellschaftlichen Fundament wird!  

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