Einheitsschule, nein danke!
Das gegliederte Schulsystem ist zu erhalten – doch die Ursachen der Bildungsmisere liegen in der verfehlten Einwanderungspolitik.
Ende August 2007 hat sich die nordrhein-westfälische SPD für die Zerschlagung des dreigliedrigen Schulsystems ausgesprochen. Seitdem versucht vor allem die CDU, sich mit einer Kampagne gegen die „Genossen-Einheitsschule“ zu profilieren.
Dazu erklärte die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Rechtsanwältin Judith Wolter:
„Die Bürgerbewegung pro Köln setzt sich nachdrücklich für den Erhalt des gegliederten Schulsystems ein. Nach 39 Jahren SPD-Regierung haben wir an Rhein und Ruhr leidvolle Erfahrungen mit roten Bildungs-Ideologen gemacht. Wie kein anderes Land wurde Nordrhein-Westfalen in dieser Zeit mit Gesamtschulen ‚beglückt’. Das miserable Abschneiden unseres Bundeslandes bei der PISA-Studie war der letzte Beweis für das Scheitern dieser Experimente. Doch auch mit einer bloßen Lobrede auf das dreigliedrige Schulsystem, wie sie jetzt von den Christdemokraten gehalten wird, ist nichts gewonnen. Entgegen den Bekundungen der CDU besteht sehr wohl dringender Reformbedarf.
Neben Realschule und Gymnasium gehört zu einem funktionierenden gegliederten Schulsystem auch eine lebensfähige Hauptschule. Die Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen sind aber seit langem zu Rest- bzw. Sonderschulen degeneriert. Eine Entwicklung, die auf das völlige Versagen der politischen Klasse zurückzuführen ist - vor allem auf die verfehlte Einwanderungspolitik: Wenn 60 bis 80 Prozent der Hauptschüler mittlerweile einen ‚Migrationshintergrund' aufweisen und die deutsche Sprache nicht beherrschen, dann ist kein vernünftiger Unterricht mehr möglich. Dementsprechend ist der Alltag an den Hauptschulen geprägt von Lernverweigerung, Gewalt und unlösbaren interkulturellen Konflikten.
Die für Lehrer wie Schüler unerträgliche Situation an den Hauptschulen wirkt sich auch auf die anderen weiterführenden Schulformen aus. Denn um den chaotischen Zuständen an den Hauptschulen zu entgehen, wollen viele einheimische Eltern ihre Kinder unter allen Umständen auf dem Gymnasium unterbringen - selbst dann, wenn diese lernschwach sind. Eine solche Haltung mag menschlich nachvollziehbar sein, sie führt jedoch in einen Teufelskreis. Während es bald die ersten Hauptschulen ohne deutsche Schüler gibt, sinkt auch das Leistungsniveau an den Gymnasien ab. So wird letztlich das ganze Schulsystem nach unten nivelliert.
Nordrhein-Westfalen braucht daher eine bildungspolitische Rosskur, die das dreigliedrige Schulsystem nicht nur dem Namen nach wieder in sein Recht einsetzt. Vor allem die Hauptschulen müssen wieder attraktiv gemacht werden. Zu diesem Zweck muss gegen Störer und Gewalttäter auf den Schulhöfen hart durchgegriffen werden. Für Schüler mit mangelnden Deutschkenntnissen sind getrennte Sprachklassen einzurichten, um wieder ordnungsgemäßen Unterricht zu ermöglichen. Nur unter diesen Voraussetzungen kann die Aufteilung in Gymnasium, Real- und Hauptschule tatsächlich eine optimale Förderung aller Schüler gewährleisten."
