„Jugendpolitisches Bildungszentrum Bottmühle“
Fraktion pro Köln beantragt die Umnutzung des historischen Gebäudes „Bottmühle zu einem jugendpolitischen Bildungszentrum
Seit 1970 darf die „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ die „Bottmühle“ in der Kölner Südstadt für sich nutzen. Die Stadt Köln war damals so großzügig, der extremistischen Organisation die Nutzung des historischen Gebäudes zu überlassen – auf Kosten des Steuerzahlers versteht sich, denn natürlich zahlen die Sozialisten keine Miete. In den vergangenen Tagen erreichten die Fraktion pro Köln zahlreiche Anfragen besorgter Anwohner aus der Südstadt, die sich über den schlechten Zustand und die unwürdige Nutzung des Gebäudes beschweren und dies als echtes Ärgernis bezeichnen. Dies zum Anlass genommen, beantragt die Fraktion pro Köln in der nächsten Ratssitzung, eine Umnutzung des historischen Gebäudes „Bottmühle“ zu einem jugendpolitischen Bildungszentrum für alle Jugendorganisationen der im Stadtrat vertretenen Parteien zu prüfen und umgehend umzusetzen.
In der Begründung des Antrages heißt es wörtlich: „Politische Bildung ist nun einmal Menschenbildung und es fehlt in Köln bisher an einer parteiübergreifenden Institution, die im demokratischen Widerstreit politische Bildung betreibt. Das Objekt ‚Bottmühle’ bietet sich zur Nutzung für eine solche Institution geradezu an, weil es sich im städtischen Besitz befindet und seine Nutzugsgeschichte bis zum Einzug der „Falken“ ein Ausweis der Demokratie und des bürgerschaftlichen Bewusstseins der Stadt Köln ist.“
Damit setzt die Fraktion pro Köln wieder einmal politische Maßstäbe im besten demokratischen Sinne. Es darf nicht länger sein, dass politischer Extremismus mit Steuergeldern subventioniert wird und seine Vertreter ein historisches Gebäude in einen Schandfleck verwandeln. Hier ist bürgerschaftliches Engagement gefragt. Jeder Kölner Jugendliche soll die Möglichkeit haben, sich außerhalb jeglicher Indoktrination durch Lehrkräfte und Boulevardpresse politisch zu bilden und sich eine eigene Meinung zu verschaffen. Dafür ist ein eigenes jugendpolitisches Bildungszentrum der beste Weg.
